STUTTGART: Solitude:

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Lustschloss Solitude (‚Topographischer Plan der Solitude bey Stuttgart Aufgeommen und gezeichnet von R.F.H. Fischer, herzoglich Würtemb. Haupt-Mann und Architecte. 1777 – Gestochen von G.F. Abel, der der Herzoglichen hohen Carls Schule zu Stuttgardt. 1784.‘), kolorierter Kupferstich v. Gottlieb Friedrich Abel n. Reinhard Fischer, dat. 1777 u. 1784, 70 x 117,5 cm

Einzelstück

Artikelnummer: 411723 Kategorien: ,

Beschreibung

Schefold, Alte Ansichten aus Württemberg, Nr. 7581. – Herzog Carl Eugen gründete 1770 auf der Solitude eine Schule, an der Soldatenkinder zu Gärtnern und Stukkateuren ausgebildet werden sollten und die den Namen „Militärisches Waisenhaus“, seit 1771 „Militärische Pflanzschule“ trug. – 1773 verlieh ihr der Herzog den Titel „Militärakademie“ und vereinigte sie mit der Académie des Arts, die auf der Solitude untergebracht war. – In die Gesamtanlage der Solitude sollte auch ein Neubau der »Militärakademie« (unten links im Plan) durch Reinhard Ferdinand Heinrich Fischer integriert werden. – Doch kaum waren die Fundamente gelegt, zog der Hof inklusive der Akademie 1775 nach Stuttgart um, so dass das Gebäude nie errichtet wurde. – Auch Friedrich von Schiller verbrachte einige Zeit als Student auf der Solitude. Sein Vater, Johann Caspar Schiller, wurde 1775 Leiter der herzoglichen Hofgärten auf Schloss Solitude. – Unten im Süden die Ludwigsburger Allee (von der Nordseite des Schlosses aus ließ Carl Eugen zwischen 1764 und 1768 eine geradlinige 13 Kilometer lange Allee als Sicht- und Verbindungsachse zwischen Schloss Solitude und dem Residenzschloss Ludwigsburg anlegen). – Im oberen Drittel des Plans ist die Leonberger- u. Stuttgarter Allee. – Unten rechts große Kartusche mit „Erklärung der Zahlen in den Gebaeuden, Gaerten, u. übrigen Anlagen.“ von 1 – 32 und 1 – 43 nummeriert. – Im Himmel des Plans Titelkartusche. – Prachtvoller traumhaft schöner Plan des Schlosses von 3 Platten gedruckt. – Extrem selten!