KÖLN: Deutz:

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Ansicht mit dem gelegten Brand durch die Truchsessischen Truppen am 6.08.1583 (‘Deutsch’), Kupferstich v. Franz & Abraham Hogenberg b. Michael Frhr. von Aitzing, 1588, 17,5 x 28 cm

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Description

Vgl. Hellwig 247. – 583 plünderten und zerstörten die protestantischen Truppen des abgesetzten Kölner Erzbischofs Gebhard Truchsess von Waldburg das Kloster Deutz. – Nach einem Zechgelage in Mülheim stürmten die Soldaten die Abtei, setzten diese mitsamt der Pfarrkirche in Brand und hinterließen das rechtsrheinische Kloster in Schutt und Asche. – Der Übergriff in Deutz im Sommer 1583 war Teil des sogenannten Truchsessischen oder Kölner Krieges (1583-1588). Dieser erste große Religionskrieg auf deutschem Boden entbrannte, weil Gebhard zum Protestantismus konvertierte und versuchte, das katholische Erzbistum in ein weltliches, erbliches Fürstentum umzuwandeln. Dies löste massive Machtkämpfe zwischen seinen Anhängern und den katholisch-bayerischen Kräften aus.